Sonja Streifinger

Geboren 1987 in Bad Homburg, studierte sie Theater- und Literaturwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Nach dem Bachelorabschluss arbeitete sie als Regieassistentin am Landestheater Tübingen sowie am Schauspielhaus Zürich.

Bereits während ihrer Assistenzzeit entstanden erste eigene Regiearbeiten. Mit Sibylle Bergs Und jetzt die Welt: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen wurde sie 2014 zum Theaterfestival Skupi in Mazedonien eingeladen. 2015 zeigte sie am Schauspielhaus Zürich die Textcollage An eine Vernunft nach Wolfgang Borchert und Arthur Rimbaud. Dort brachte sie 2018 auch Gerhard Meisters Stück Das große Herz des Wolodja Friedmann zur Uraufführung. Seit 2017 arbeitet sie als freie Regisseurin in Deutschland und der Schweiz. 2018 wurde sie zum Ingmar Bergman Festival für junge Künstler*innen nach Stockholm eingeladen. Ihre Inszenierung Täter von Thomas Jonigk war 2020 beim Jungen Theaterfestival Grätsche in Zürich zu sehen.

Seit mehreren Spielzeiten inszeniert sie regelmäßig am Schleswig-Holsteinischen Landestheater und arbeitet darüber hinaus an verschiedenen Stadt- und Landestheatern in Deutschland und der Schweiz.

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